Wissen
Die Peer-reviewed Wissenschaft hinter Stillwave.
Im Jahr 2025 entdeckten Forscher der Nagoya University, dass ein spezifischer reiner 100-Hz-Ton das Vestibularsystem aktivieren und Reisekrankheitssymptome reduzieren kann. Dies ist die Wissenschaft, auf der Stillwave aufgebaut ist.
Die in Environmental Health and Preventive Medicine veröffentlichte Studie testete Frequenzen von 90 bis 1.000 Hz und stellte fest, dass 100 Hz bei 80–85 dBZ die Vestibularfunktion speziell über die Otolithen aktiviert — winzige Kalziumkarbonatkristalle im Innenohr.
In Humanstudien mit 82 Teilnehmern reduzierte bereits 1 Minute 100-Hz-Exposition vor der Bewegung die Reisekrankheitssymptome signifikant, gemessen durch Posturographie (Gleichgewicht) und autonome Nervensystemmarker.
Der Effekt hielt in Tierstudien bis zu 2 Stunden an, wobei das Schutzfenster zwischen 60 und 120 Minuten die stärksten Ergebnisse zeigte.
Die Otolithen in Ihrem Innenohr sind für die Wahrnehmung linearer Beschleunigung zuständig — das Gefühl des Beschleunigens, Bremsens und Neigens. Wenn sie einem reinen 100-Hz-Ton bei der richtigen Lautstärke ausgesetzt werden, schwingen diese Kristalle auf eine Weise, die das Vestibularsystem voraktiviert.
Stellen Sie es sich wie ein Aufwärmen vor dem Sport vor. Durch die Voraktivierung Ihres Gleichgewichtssystems ist Ihr Gehirn besser darauf vorbereitet, mit den widersprüchlichen Signalen umzugehen, die Reisekrankheit verursachen.
Die Studie bestätigte diesen Mechanismus, indem Ohren ohne Otolithen getestet wurden — der Effekt verschwand, was bewies, dass die Otolithen das spezifische Ziel des 100-Hz-Klangs sind.
Die Studie testete direkt: Fahrzeugbewegung (echte Autos), Schaukelbewegung und Fahrsimulator-Bewegung bei erwachsenen Teilnehmern.
Noch nicht getestet: Bootsbewegung, Flugzeugbewegung, VR-Übelkeit, Kinder, schwangere Frauen oder ältere Bevölkerungsgruppen.
Die 2-Stunden-Dauer wurde in Tierstudien bestätigt. Humanstudien maßen nur unmittelbare Effekte.
Ja, für spezifische Bedingungen. Die Nagoya-University-Studie wurde peer-reviewed und in Environmental Health and Preventive Medicine veröffentlicht. Sie zeigte eine statistisch signifikante Reduktion der Reisekrankheitssymptome (p<0.01) unter realen Fahrzeugbedingungen.
Die Forscher testeten Frequenzen von 90 bis 1.000 Hz. Nur 100 Hz bei 80–85 dBZ aktivierten die Otolithen spezifisch. Ein 250-Hz-Kontrollton zeigte keinen Effekt.
Ja. 80–85 dBZ liegt unter dem typischen städtischen Geräuschpegel. Die Studie maß die Hörfunktion vor und nach der Exposition und stellte keinen Einfluss auf das Gehör fest. Kein Teilnehmer berichtete von Beschwerden.
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